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Digitales Manifest: Reflexion von sechs Thesen

February 6, 2017

Passend zur Übergabe des Digitalen Manifests für die Schweiz an Bundesrat Johann Schneider-Ammann am World Web Forum, erschein Anfang Februar Das Design Thinking Playbook. Wir haben sechs Thesen reflektiert und antworten zusammengestellt. Für uns ist der Aufruf klar: Tue es, und spreche nicht lange darüber!

Die Schweiz soll in der digitalen Transformation weltweit eine führende Rolle spielen, jeder soll das Potenzial der Digitalisierung wahrnehmen und diesen Wandel mittragen

 

Wir sind fundamental davon überzeugt, dass dies gelingen kann, wenn wir es schaffen, dass die Mitarbeitende in Schweizer KMUs und Grossunternehmen befähigt werden, zusammen einen Schritt nach vorne zu gehen. Das neue "Leadership Paradigma" heisst "Follower" zu gewinnen, die mit uns diese Reise gemeinsam bestreiten.

 

Es ist wichtig, dass alle Akteure der digitalen Transformation zusammenspannen und im kontinuierlichen Dialog mit der Gesellschaft stehen.

 

Es ist zentral, ein neues Bewusstsein für die Vorteile der Digitalisierung zu schaffen. So kann z.B. Big/Data Analytics helfen, Verkehrsprobleme in den Griff zu bekommen, den Urbanen-Raum neu zu definieren, Menschenströme an Veranstaltungen besser zu steuern und vieles mehr. Wir sollten verstärkt über die positiven Aspekte sprechen und nicht Bilder von Datenkraken, Arbeitsplatzverlust und ähnlichen negativen Szenarien unser Denken dominieren lassen. Wir sollten die digitale Transformation als grosse Chance sehen. 

 

Innovation ist mehr als die Entwicklung neuer Technologien, Produkte, Prozesse oder Geschäftsmodelle. Innovation wird auch durch die Zusammenstellung verschiedener Expertisen sowie durch Offenheit und Kommunikation aller Beteiligten erzielt.

 

Wir forcieren die Zusammenarbeit von interdisziplinären Teams. Das modernisierte Mindset im Design Thinking Playbook empfiehlt, dass die Arbeit ad hoc, agil und vernetzt mit T-shaped Menschen und U-shaped Teams über Abteilungs- und Unternehmensgrenzen hinweg zusammen definiert, geplant, durchgeführt und reflektiert wird. Wir sind überzeugt, dass so radikale Innovationsideen und Marktopportunitäten entdeckt, konzipiert und implementiert werden können.

 

Die Unterstützung und Zusammenarbeit mit Startups ist ein wichtiges Element in diesem Prozess

 

Innovation geschieht (immer mehr) in einem Ökosystem und nicht von einer Firma alleine. Das Verständnis und das Design des Innovationsökosystems mit seiner offenen kollaborativen Innovationsdynamik ist ein zentraler Erfolgsfaktor. Hierfür benötigen wir als Unternehmung aber auch die Fähigkeit, mit offenen Innovationsmodellen wie z.B. Open Innovation, Crowdsouring, Co-Creation umzugehen. Besonders gilt es Fähigkeiten in den Ausprägungen von Collaboration, explorative und exploitative Skills/Fähigkeiten im Team zu entwickeln.

 

Das Unternehmertum («E

ntrepreneurship») ist als Querschnittsfunktion in die Berufs- und die akademische Bildung zu verankern.

 

Entrepreneurship als Studiengang, in Form von Frontalunterreicht, mit der fiktiven Erstellung von Business Plänen hat ausgedient. Vielmehr sollte durch alle Studienrichtungen hinweg ein stärkerer Fokus auf problembasiertes Lernen gelegt werden. So erzieht man junge Menschen zu Machern und Entrepreneuren, die Probleme erkennen, Lösungen iterativ erarbeiten und Schlussendlich in Marktopportunitäten transformieren. Die ersten Design Thinking und Lean Start-up Angebote in der Schweiz gehen einen solchen Weg, hier wird im Prozess des aktiven Arbeitens an den Problem­stellungen agil und radikal in Teams zusammengearbeitet. Hinzu kommt, dass sich die Teilnehmer stärker mit anderen Teilnehmer vernetzen als dies der Fall in Frontal-Veranstaltungen ist.

 

Das Silodenken hat ausgedient, die Disziplinen sind gefordert, in Zukunft noch vielmehr zusammenarbeiten (Interdisziplinarität)

 

Silos werden in Köpfen der Menschen aufgebrochen und nicht auf dem Organigramm. Veränderung geht über das Mindset von Mitarbeitenden. Jede Unternehmung ist dazu angehalten ihr eigenes Mindset zu definieren, welches den Wertvorstellungen und Arbeitsweisen angepasst ist. Kernprinzipien wie z.B.  das „Handeln reflektieren“ oder „experimentell iterieren“ oder „vernetzt zusammenarbeiten“, können allen Unternehmen einen Mehrwert bieten. So lassen sich Einstellungen, falsch getroffene Annahmen, und das eigene Handeln reflektieren. 

Das Design Thinking Playbook hat Antworten auf viele Fragen der Digitalisierung. Es bedient sich einem modernisierten Design Thinking Mindset, dass verstärkt auf die Bedürfnisse der Digitalisierung eingeht.

 

Das Design Thinking Playbook ist bei allen Buchhändlern und dem Vahlen Verlag erhältlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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