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A wicked Problem: Wie können wir Design Thinking besser verbreiten?

December 25, 2016

Wenn wir ehrlich sind, hat keiner auf Design Thinking gewartet. Es holt uns aus der Komfortzone, wir müssen mit fremden Menschen Empathie aufbauen und am Ende des Tage noch mit Extrem-Nutzern (in vielen Fällen die "Super Nerds") unsere Nachmittage verbringen. Aber wer herausragende Services und Produkte designen möchte, wird um diese Journey nicht herumkommen. Und weil wir das Potential von Design Thinking kennen, lassen wir uns trotzdem täglich auf neue Challenges ein. So entstand auch die Idee, mit einem Playbook dieses Mindset besser zu verbreiten.

 

Die Idee, ein Buch im Spirit von und über Design Thinking zu schreiben, war nicht unsere initiale Intention. Wir hatten verschiedene Pains, für die wir eine Lösung gesucht hatten. Zum einen wollten wir das Design Thinking Mindset stärker in Europa verankern und zudem hatten wir bemerkt, dass sich die Designkriterien im Umfeld der Digitalisierung stark verändert hatten. Zum anderen hatten wir über die letzten Jahre einen regen Austausch in unserer Community zu neuen Ansätzen und Denkhaltungen. So entstanden neue Modelle und Kombinationen von Design Thinking mit anderen Ansätzen.

 

Der richtige Zeitpunkt

 

Es war also der Zeitpunkt gekommen, unser Wissen mit einer grösseren Gruppe an Innovationsinteressierten, Machern, Entrepreneuren und Entscheidungsträgern zu teilen. Die Möglichkeiten, unseren Bedürfnissen Rechnung zu tragen, reichten von der Durchführung einer Design Thinking Konferenz bis hin zur Etablierung eines Blogs. Nach verschiedenen Iterationen setzte sich die Idee von einem Playbook durch. Es sollte anfassbar sein, Freude und Spass bereiten und wertvolle Tipps von Experten enthalten.

 

Hurra! Wir hatten unsere kritischen Funktionen eines Playbooks fixiert

 

Eigentlich hätten wir jetzt loslegen können, uns an bestehender Design Thinking Literatur zu orientieren und die Kernelemente von Design Thinking zu beschreiben. Wir hätten das Ganze mit einer Übersicht an Werkzeugen anreichern und den Rest des Buchs mit Photos füllen können von Stellwänden mit Post-its, kreativen Menschen in Co-Creation Spaces, und die coolsten Prototypen geschickt in Erfolgsgeschichten einbinden. Wir hätten dabei stillschweigend angenommen, dass wir mit einem Buch, welches es schon ähnlich gibt, die Bedürfnisse der Innovationscommunity ein wenig besser als die anderen erfüllen können.

 

Ist das nicht die Innovationsfalle, in die wir ständig tappen?

 

Nach dem Entscheid für das Playbook kam prompt die Frage:

 

"Kennt ihr überhaupt die Bedürfnisse der Leser & Nutzer von Design Thinking?"

 

Wir hatten uns zwar selbst als Leser eines solchen Buchs gesehen, aber wir hatten natürlich nie bewusst die Arbeit von unseren Kollegen beobachtet. So lag es nahe ,unser Design Thinking Mindset auch in der Erstellung des Buchs anzuwenden.

 

Autoren schreiben für ihre Leser! Eigentlich sollte das immer passieren, aber geschieht das wirklich? Schnell realisierten wir, dass es sehr viel Fachliteratur gibt, die ihre Leser nicht abholt. Schnell kamen uns Bücher wie der "Wöhe" (Einführung in die allgemeine BWL) in den Sinn, die reich an Inhalten sind, aber bestimmt nicht die Lernbedürfnisse der Studierenden in der Erstellung, als Design-Kriterium hoch priorisiert hatten. Zudem wurde die WL über viele Jahre im wahrsten Sinne "vorgelesen" – fernab von der Idee, etwas selbst auszuprobieren und experimentell zu lernen.

 

Arbeiten mit Personas

 

So erwachten Heidi und Peter zum Leben. Sie waren unsere Personas, die uns durch die Erstellung des Design Thinking Playbooks begleitet haben. Und wir haben am Ende ganz viele "Peter" und "Heidis" bei unseren Interaktionen mit Firmen, Universitäten und in Design Thinking Workshops kennenlernen dürfen, sodass wir am Ende mit Stolz behaupten dürfen. "Das Design Thinking Playbook" ist das erste Buch, das dieses Mindset von der ersten bis zu letzten Seite lebt.

Da wir so bereits gestartet waren, haben sich die Personas über die Erstellung weiterentwickelt, neue Experten-Tipps kamen hinzu, weil sie ein Bedürfnis der Nutzer waren, und am Ende konnten wir auf den gemachten Erfahrungen das Design Thinking Mindset reflektieren und für die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen adjustieren.

 

So entstand das DTP Mindset.

 

Wie wir die Erfahrungen von Nutzern am besten erkunden und warum Prototyping ein Erfolgsfaktor ist, erfahrt ihr im Design Thinking Playbook! Mehr über das Playbook >>

 

 

Das Design Thinking Playbook ist das erste Design Thinking Buch, das das Mindset von der ersten bis zu letzten Seite lebt. Zahlreiche Macher, Entrepreneure, Innovationsverantwortliche und Transformationsteams haben für sich und ihre Kollegen das Playbook bereits vorbestellt. Vorbestellungen bei allen bekannten Buchhändlern (amazon.de und exlibris.ch) und dem Vahlen Verlag.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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